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Nationalpark Amboró

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Der Nationalpark Amboró liegt im Herzen Boliviens, am sogenannten 'Ellbogen der Anden', wo das Gebirge nach Süden abknickt. Er erstreckt sich über 4.425 Quadratkilometer und ist einzigartig, da hier drei grundlegend verschiedene Ökosysteme aufeinandertreffen: das Amazonasbecken, die nördlichen Ausläufer des Gran Chaco und die gemäßigten Andenwälder. Diese Konvergenz führt zu einer außergewöhnlichen biologischen Vielfalt mit über 800 Vogelarten und einer beeindruckenden Flora, zu der auch riesige Baumfarne gehören, die bis zu 13 Meter hoch werden können. Die Landschaft ist geprägt von tiefen Schluchten, bizarren roten Sandsteinformationen und dichten Nebelwäldern. Der Park wurde 1973 gegründet und später signifikant erweitert, um die wichtigen Wassereinzugsgebiete für die nahe gelegene Metropole Santa Cruz de la Sierra zu schützen. Trotz seiner Bedeutung steht der Park unter Druck durch illegale Besiedlung und Landwirtschaft in den Randzonen. Für Besucher präsentiert er spektakuläre Trekkingrouten in einer fast unberührten Wildnis.
📋 Praktische Infos
Geographie
Fakten
- Der Park wurde ursprünglich am 20. Dezember 1973 als Reservat gegründet.
- Er umfasst eine Gesamtfläche von etwa 4425 Quadratkilometern.
- Die Höhenlage im Park variiert zwischen 300 und 3338 Metern.
- Es wurden über 812 verschiedene Vogelarten im Park dokumentiert.
- Der Park beherbergt 177 Säugetierarten, darunter den Jaguar.
- Riesige Baumfarne im 'Bosque de los Helechos Gigantes' sind über 1000 Jahre alt.
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Häufige Fragen
Welche Zone ist besser zu besuchen?
Wie ist der Schwierigkeitsgrad?
Gibt es Infrastruktur für Touristen?
Was sollte man einpacken?
Wie sieht es mit Parkplätzen aus?
Nationalpark Amboró: Wo liegt es?
Nationalpark Amboró: Warum einen Besuch wert?





