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Nationalpark Noel Kempff Mercado

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Wald
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Nationalpark Noel Kempff Mercado (Bolivien)

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Der Nationalpark Noel Kempff Mercado, gelegen im bolivianischen Amazonasbecken an der Grenze zu Brasilien, ist eines der unberührtesten Schutzgebiete Südamerikas und gehört seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Der Park umfasst etwa 15.234 Quadratkilometer und ist bekannt für das beeindruckende Huanchaca-Plateau, das sich 500 Meter über den Regenwald erhebt. Diese isolierte Hochebene beherbergt einzigartige Lebensräume, darunter unberührte Savannen und dichte tropische Wälder, die seit Jahrtausenden nahezu unverändert geblieben sind. Spektakuläre Wasserfälle wie der Arco Iris und der Federico Ahlfeld stürzen von den Kanten des Plateaus herab und speisen die Flüsse des Parks. Die Region dient als Zufluchtsort für zahlreiche bedrohte Tierarten, darunter den Riesenotter, den Sumpfhirsch und den Hyazinthara. Benannt wurde der Park nach dem bolivianischen Biologen Noel Kempff Mercado, der sein Leben dem Naturschutz widmete. Aufgrund seiner abgeschiedenen Lage ist der Park nur schwer zugänglich, was seinen ursprünglichen Charakter bewahrt hat.

📋 Praktische Infos

🧭
Anfahrt & Zugang
Der Zugang zu diesem abgelegenen Nationalpark im Nordosten Boliviens ist bekanntermaßen schwierig und erfordert meist einen speziellen Charterflug oder eine beschwerliche mehrtägige 4x4-Expedition.
📅
Beste Jahreszeit
Es wird im Allgemeinen empfohlen, den Park während der Trockenzeit zu besuchen, was die unbefestigten Zugangswege passierbarer macht und sicherere Wanderungen um die dramatischen Wasserfälle ermöglicht.
⛰️
Gelände & Wege
Die unberührte Landschaft umfasst eine anspruchsvolle Mischung aus dichten Regenwaldpfaden, steilen Anstiegen auf zerklüftete Sandsteinplateaus und oft rutschigen Wegen nahe den großen Wasserfällen.
🎒
Ausrüstung
Besucher müssen robuste, wasserdichte Wanderschuhe, umfassende Erste-Hilfe-Ausrüstung, zuverlässige Wasserfilter und ausreichend Schutzkleidung für intensive tropische Umgebungen mitbringen.
🅿️
Parken
Es gibt keine herkömmlichen Parkplätze; Fahrzeuge, die für die anspruchsvolle Anreise über Land genutzt werden, werden in der Regel unter lokaler Aufsicht auf ausgewiesenen Expeditionsplätzen abgestellt.
⚠️
Sicherheit
Aufgrund der extremen Isolation wird von einer eigenständigen Erkundung dringend abgeraten; Reisende sollten sich strikt auf erfahrene Guides verlassen und auf begrenzte medizinische Hilfe vorbereitet sein.
⏱️
Zeitbedarf
In Anbetracht der komplexen Reiselogistik, um überhaupt hierher zu gelangen, planen die meisten Besucher etwa fünf bis acht Tage ein, um die reichhaltigen Lebensräume des Parks richtig zu erkunden.

Geographie

Koordinaten
-14.25000, -60.75000

Fakten

  • Der Park wurde im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt.
  • Die Gesamtfläche beträgt etwa 15.234 Quadratkilometer.
  • Das Huanchaca-Plateau ist schätzungsweise 1 Milliarde Jahre alt.
  • Der Arco Iris Wasserfall stürzt fast 90 Meter in die Tiefe.
  • Es wurden über 600 Vogelarten innerhalb der Parkgrenzen registriert.
  • Der Park hieß ursprünglich 'Reserva Nacional de Fauna del Alto Iténez'.

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Häufige Fragen

Wann ist die beste Zeit für Besuche?
Die Trockenzeit (Mai bis September) ist passend, da viele Wege sonst überflutet sind.
Wie erreicht man den Park?
Meist per Kleinflugzeug von Santa Cruz aus, da der Landweg sehr lang und schwierig ist.
Gibt es dort Verpflegung?
Sehr begrenzt; Besucher müssen sich oft selbst versorgen oder Lodges im Voraus buchen.
Gibt es Parkplätze?
Nur an den Rangerstationen wie Flor de Oro, die meist nur aus der Luft erreichbar sind.
Ist ein Guide vorgeschrieben?
Ja, aufgrund der extremen Abgeschiedenheit und komplexen Ökosysteme ist ein Guide Pflicht.
Nationalpark Noel Kempff Mercado: Wo liegt es?
Nationalpark Noel Kempff Mercado liegt in Bolivien.
Nationalpark Noel Kempff Mercado: Warum einen Besuch wert?
Der Nationalpark Noel Kempff Mercado, gelegen im bolivianischen Amazonasbecken an der Grenze zu Brasilien, ist eines der unberührtesten Schutzgebiete Südamerikas und gehört seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltnaturerbe.
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