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Laboni-Wald

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Wald
—°
Laboni-Wald (Südsudan)

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Der Laboni-Wald ist ein bedeutendes tropisches Regenwaldgebiet in den Imatong-Bergen im Süden des Südsudan, nahe der Grenze zu Uganda. Er stellt einen Teil des afromontanen Ökosystems dar, das für seine hohe Anzahl an endemischen Tier- und Pflanzenarten weltberühmt ist. Der Wald erstreckt sich über ein zerklüftetes Gelände und umfasst sowohl Tiefland- als auch Bergregenwaldformationen, die durch eine hohe Luftfeuchtigkeit und konstante Niederschläge geprägt sind. Historisch gesehen war der Laboni-Wald aufgrund der politischen Instabilität der Region schwer zugänglich, was paradoxerweise zu seinem Schutz vor großflächiger Abholzung beitrug. Heute gilt das Gebiet als einer der letzten intakten Primärwälder der Region und beheimatet seltene Spezies wie den Imatong-Gebirgskrötenfrosch und verschiedene bedrohte Vogelarten. Die Erhaltung dieses Waldes ist zudem entscheidend für die Regulierung des lokalen Klimas und die Sicherung der Wasserressourcen für die tiefer gelegenen Siedlungen.

Beste Reisezeit & Klima

Am angenehmsten reist du im Zeitraum Jan, Nov, Dez.

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Ø °C272828272524232324252525
Regen mm121343861251021101271191346843

📋 Praktische Infos

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Anfahrt & Zugang
Der Zugang zu diesem Wald an der Südgrenze erfolgt über unbefestigte Nebenstraßen, die von den regionalen Hauptverkehrsstraßen abzweigen. Die Nutzung eines leistungsfähigen Geländewagens und die Inanspruchnahme eines lokalen Führers, der mit den spezifischen Waldwegen vertraut ist, sind typische Voraussetzungen für einen erfolgreichen Besuch.
📅
Beste Jahreszeit
Die Trockenzeit, die sich im Allgemeinen von Dezember bis März erstreckt, ist die praktischste Zeit, um diesen ökologischen Korridor zu durchqueren. Die Regenzeit verwandelt den dichten Waldgürtel in eine stark wasserdurchtränkte Umgebung, was das Befahren der unbefestigten Zugangswege nahezu unmöglich macht.
⛰️
Gelände & Wege
Die Umgebung besteht aus einem dichten Kronendach mit einem dichten Unterwuchs, das die Lücke zwischen Berghängen und der Savanne überbrückt. Erwarten Sie nur wenige etablierte Wege; Besucher werden größtenteils auf schlammigen oder unebenen Boden treffen, der mit dichter Vegetation und gefallenem Laub bedeckt ist.
🎒
Ausrüstung
Robuste, wasserdichte Stiefel und strapazierfähige Kleidung mit langen Ärmeln sind unerlässlich, um sich vor dichtem Unterholz, Dornen und zahlreichen Insekten zu schützen. Das Mitführen eines robusten Erste-Hilfe-Kastens, einer Machete zur Wegereinigung (sofern in Begleitung eines Führers) und eines starken Insektenschutzmittels wird dringend empfohlen.
🅿️
Parken
Es gibt keine offizielle Parkinfrastruktur in dieser Grenzregion; Fahrzeuge werden in der Regel ganz am Rand der Baumgrenze oder in den nächstgelegenen angrenzenden Siedlungen abgestellt. Stellen Sie immer sicher, dass Ihr Fahrzeug an einem Ort abgestellt wird, der von Ihren lokalen Kontakten oder Ihrem Führer als sicher eingestuft wird.
⚠️
Sicherheit
Da es sich in der Nähe einer südlichen internationalen Grenze befindet, müssen Reisende die aktuellen regionalen Sicherheitsprotokolle strikt einhalten und ausschließlich mit anerkannten lokalen Führern reisen. Seien Sie sich der dichten Waldumgebung zutiefst bewusst, die potenziell gefährliche Wildtiere beherbergen und Besucher desorientieren kann.
⏱️
Zeitbedarf
Eine gezielte Wanderung durch Abschnitte dieses dichten ökologischen Korridors nimmt je nach Wegbeschaffenheit in der Regel mindestens einen halben bis ganzen Tag in Anspruch. Aufgrund der anspruchsvollen Zugangswege planen Besucher in der Regel einen Ganztagesausflug, der von einer nahegelegenen Basis ausgeht.

Geographie

Koordinaten
3.80000, 32.50000

Fakten

  • Teil des Afromontanen Hotspots
  • Grenzt an das ugandische Distrikt Kitgum
  • Beheimatet den Imatong-Gebirgskrötenfrosch
  • Umfasst Primärwaldformationen
  • Wichtiger Kohlenstoffspeicher der Region
  • Höhenlage variiert zwischen 1000 und 2000m

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Häufige Fragen

Ist der Laboni-Wald für Kinder geeignet?
Ja, kurze Spaziergänge sind auch für Familien gut machbar.
Gibt es markierte Wanderwege?
Die Hauptwege sind markiert, Seitenpfade jedoch oft nicht.
Ist die Mückengefahr hoch?
Ja, Insektenschutz ist besonders in der Abenddämmerung notwendig.
Wie lange ist der Wald geöffnet?
Der Wald ist ganztägig zugänglich, wir empfehlen Tageslicht.
Gibt es Picknickplätze?
Ja, am Eingangsbereich gibt es ausgewiesene Plätze.
Laboni-Wald: Wo liegt es?
Laboni-Wald liegt in Südsudan.
Laboni-Wald: Wann ist die beste Reisezeit?
Am angenehmsten reist du im Zeitraum Jan, Nov, Dez.
Laboni-Wald: Warum einen Besuch wert?
Der Laboni-Wald ist ein bedeutendes tropisches Regenwaldgebiet in den Imatong-Bergen im Süden des Südsudan, nahe der Grenze zu Uganda.
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