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Nationalpark Gesäuse

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Nationalpark Gesäuse (Österreich)

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Der Nationalpark Gesäuse, im Jahr 2002 gegründet, ist der jüngste der sechs österreichischen Nationalparks und liegt im Bundesland Steiermark. Er erstreckt sich über eine Fläche von rund 110 Quadratmetern und umfasst das markante Durchbruchstal der Enns sowie die angrenzenden Hochgebirgsmassive der Ennstaler Alpen. Charakteristisch für das Gesäuse sind die steil aufragenden Kalkfelswände und die wild fließende Enns, die dem Park seinen Namen gab (vom 'Sausen' und 'Brausen' des Wassers). Die Region ist bekannt für ihre außergewöhnliche Biodiversität, darunter zahlreiche endemische Pflanzen- und Tierarten, die nur in diesem Gebiet vorkommen. Neben der ökologischen Bedeutung ist das Gesäuse ein Zentrum für den Alpinismus mit einer langen Tradition im Bergsteigen und Klettern. Das Nationalparkzentrum in Admont sowie der Weidendom bieten umfassende Informationen zur Geologie und Ökologie des Parks. Durch gezielte Schutzmaßnahmen wird die natürliche Dynamik der Flusslandschaft und der Urwälder bewahrt, was den Park zu einem Rückzugsort für bedrohte Arten wie den Fischotter und den Steinadler macht.

Beste Reisezeit & Klima

Am angenehmsten reist du im Zeitraum Jun–Aug.

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Ø °C-5-40591315151061-3
Regen mm69597168129156166166125886865

📋 Praktische Infos

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Anfahrt & Zugang
Die dramatisch steilen, wilden Landschaften dieses spektakulären steirischen Nationalparks werden am absolut häufigsten und sichersten über Straßen erreicht, die sich sehr eng durch das tiefe Ennstal schlängeln. Mehrere gut markierte offizielle Besucherpavillons und gekennzeichnete Eintrittspunkte bieten stark strukturierte, informative Zugänge direkt in die geschützte, raue Wildnis.
📅
Beste Jahreszeit
Die primäre Wander- und ausgedehnte Erkundungssaison läuft am besten von Ende Mai bis Oktober und zeigt die vergleichsweise sichersten, trockensten Bedingungen auf den ohnehin berüchtigt steilen Wegen. Das turbulente, eiskalte zeitige Frühjahr ist auch bei mutigen, hochspezialisierten Wildwasser-Enthusiasten auf der reißenden Enns bemerkenswert beliebt und bekannt.
⛰️
Gelände & Wege
Dieses unberührte Schutzgebiet ist berühmt für eine außergewöhnlich tiefe Flussschlucht, majestätisch flankiert von hoch aufragenden, fast vollständig vertikalen Kalksteinklippen enormer Höhe. Die anspruchsvollen Wege erfordern oft das schwierige Navigieren über extrem unebene, dicke wurzeldurchzogene Waldpfade und enorm steile, rutschige felsige Aufstiege.
🎒
Ausrüstung
Äußerst hochwertige, robuste und steife Wanderschuhe mit absolut hervorragendem Grip sind absolut unverhandelbar, um die berüchtigt extrem steilen lokalen Pfade sicher zu bewältigen. Besucher müssen auch zwingend eine umfassende, dichte Regenbekleidung und sehr viel ausreichendes Trinkwasser mitführen, da die unbarmherzige Hitze tief im Tal erstickend intensiv sein kann.
🅿️
Parken
Offiziell ausgewiesene, strikt regulierte Nationalpark-Parkzonen sind strategisch sehr günstig in der Nähe von den Hauptwanderwegen, modernen Informationszentren und ausgewiesenen Rastplätzen am Flussufer platziert worden. Um die extrem fragile, wertvolle alpine Umwelt zu schützen, müssen alle Besucher das illegale Parken außerhalb dieser Zonen strikt und ausnahmslos vermeiden.
⚠️
Sicherheit
Die wilden, völlig unregulierten und eiskalten Gewässer der rasenden Enns stellen eine enorme, tödliche Gefahr dar, und unvorsichtige Besucher sollten die starken, unsichtbaren Strömungen niemals leichtsinnig unterschätzen. Darüber hinaus müssen ehrgeizige Wanderer beim ungesicherten Aufstieg an den steilen, rutschigen Felswänden extrem geübt, fokussiert und absolut trittsicher sein.
⏱️
Zeitbedarf
Das vollständige, tiefgreifende Erleben der immensen Ausmaße und der unglaublichen Artenvielfalt dieser feuchten, tiefen Schlucht erfordert meist mindestens einen ganzen, sehr anstrengenden Tag intensivster körperlicher Erkundung. Viele passionierte Naturliebhaber verbringen oft sehr gerne mehrere ganze Tage damit, völlig verschiedene, isolierte Abschnitte des extrem anspruchsvollen Geländes in Angriff zu nehmen.

Geographie

Koordinaten
47.57560, 14.65420

Fakten

  • Der Nationalpark wurde am 26. Oktober 2002 offiziell gegründet.
  • Die Gesamtfläche beträgt rund 11.050 Hektar.
  • Höchster Punkt ist der Hochtor mit einer Höhe von 2.369 Metern.
  • Etwa 50 % der Fläche besteht aus Waldgebieten.
  • Die Enns überwindet im Park einen Höhenunterschied von etwa 150 Metern.
  • Es gibt über 500 Kilometer markierte Wanderwege im Parkgebiet.

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Sehenswürdigkeiten in der Stadt Nationalpark Gesäuse (3)

Hochtor📍 Sehenswert

Der höchste Gipfel der Ennstaler Alpen, bekannt für seine anspruchsvollen Kletterrouten.

Hochzinödl📍 Sehenswert

Ein Berggipfel im Gesäuse mit Panoramablick auf das Ennstal.

Planspitze📍 Sehenswert

Ein markanter Kalkstein-Gipfel, der zum Bergwandern und Klettern beliebt ist.

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Häufige Fragen

Wo liegt der Nationalpark Gesäuse?
Er liegt in der Obersteiermark, zwischen Admont und Hieflau entlang der Enns.
Kann man im Gesäuse Rafting machen?
Ja, die Enns und die Salza bieten passende Bedingungen für Rafting und Kajaksport.
Gibt es ein Besucherzentrum?
Ja, das Nationalpark-Zentrum Weidendom zeigt Informationen und Naturerlebnisse.
Wie schwierig sind die Wanderwege?
Es gibt alles von einfachen Talwegen bis hin zu hochalpinen Klettertouren.
Ist der Eintritt in den Nationalpark kostenlos?
Der Zutritt zum Park ist frei, für Parkplätze und Sonderprogramme können Gebühren anfallen.
Nationalpark Gesäuse: Wo liegt es?
Nationalpark Gesäuse liegt in Oberösterreich, Österreich.
Nationalpark Gesäuse: Was kann man sehen?
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen Hochtor, Hochzinödl, Planspitze.
Nationalpark Gesäuse: Wann ist die beste Reisezeit?
Am angenehmsten reist du im Zeitraum Jun, Aug.
Nationalpark Gesäuse: Warum einen Besuch wert?
Der Nationalpark Gesäuse, im Jahr 2002 gegründet, ist der jüngste der sechs österreichischen Nationalparks und liegt im Bundesland Steiermark.
Auf der Karte ansehen → Die Top 50 Sehenswürdigkeiten → OpenStreetMap →
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