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Totes Gebirge

Plizio RedaktionDatenquellen
Berg
—°3
Totes Gebirge (Österreich)

Wetter…

Das Tote Gebirge ist ein ausgedehntes Karstplateau in den Nördlichen Kalkalpen und erstreckt sich über Teile der Steiermark und Oberösterreichs. Mit einer Fläche von rund 1130 Quadratkilometern ist es das größte Karstmassiv Mitteleuropas und beeindruckt durch seine karge, fast mondähnliche Landschaft auf den hohen Plateaus. Der Name rührt von der relativen Wasserarmut und der spärlichen Vegetation in den zentralen Bereichen her, obwohl die Randzonen mit Seen wie dem Grundlsee und dem Altausseer See äußerst wasserreich sind. Der höchste Gipfel ist der Große Priel mit 2515 Metern, ein markanter Aussichtspunkt, der weite Blicke bis in den Böhmerwald und zu den Hohen Tauern präsentiert. Geologisch dominiert der Dachsteinkalk, der durch Verkarstung tiefe Höhlensysteme wie die Hirlatzhöhle gebildet hat, eines der längsten Höhlensysteme Österreichs. Trotz der kargen Erscheinung beherbergt das Gebirge spezialisierte Tierarten wie den Schneefinken und die Alpendohle. Historisch war die Region ein Rückzugsgebiet für Wilderer und Widerstandskämpfer während des Zweiten Weltkriegs. Für Alpinisten stellt das Tote Gebirge aufgrund der Orientierungsschwierigkeiten bei Nebel und der Weitläufigkeit eine besondere Herausforderung dar. Die touristische Nutzung umfasst Wandern, Klettern und im Winter anspruchsvolle Skitouren.

Beste Reisezeit & Klima

Am angenehmsten reist du im Zeitraum Jun–Aug.

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Ø °C-5-5-1491315141061-4
Regen mm82678175140167177175132967376

📋 Praktische Infos

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Anfahrt & Zugang
Das gewaltige Plateau des Toten Gebirges lässt sich am besten von den umliegenden Tälern, etwa von Hinterstoder, dem Ausseerland oder aus dem Almtal, erschließen. Von diesen Talorten führen meist steile, anspruchsvolle und gut markierte Steige hinauf in die weitläufige, felsige und oft karge Hochregion.
📅
Beste Jahreszeit
Wegen der enormen Schneemengen, die sich in den Dolinen oft lange halten, beginnt die klassische Wandersaison in der Regel erst im Juli und reicht bis in den goldenen Oktober. Im späten Winter und zeitigen Frühjahr präsentiert die Hochfläche fantastische, aber sehr anspruchsvolle Bedingungen für erfahrene Skitourengeher.
⛰️
Gelände & Wege
Der Name ist Programm; das Gebirge ist ein riesiges, karstiges Hochplateau, geprägt von tiefen Dolinen, bizarren Felsformationen und weiten, vegetationsarmen Flächen. Die Wege erfordern absolute Trittsicherheit auf scharfkantigem Kalkfels und ständiges Auf und Ab, selbst wenn man scheinbar auf einer Hochebene wandert.
🎒
Ausrüstung
Für Touren in diesem unwirtlichen Karstgebiet ist robustes Schuhwerk mit sehr steifer Sohle zwingend notwendig, um die Füße vor dem scharfen Gestein zu schützen. Zudem muss aufgrund der extremen Trockenheit auf dem Plateau im Sommer unbedingt ausreichend Wasser mitgeführt werden, da es kaum natürliche Quellen gibt.
🅿️
Parken
In den gängigen Ausgangsorten wie Hinterstoder, am Almsee oder in Bad Mitterndorf stehen in der Regel größere Parkplätze zur Verfügung, die oft gebührenpflichtig sind. Da die Zustiege sehr lang sein können, ist es ratsam, das Auto bereits in den frühen Morgenstunden abzustellen und die Tour zügig zu beginnen.
⚠️
Sicherheit
Die Orientierung auf dem Karstplateau kann bei plötzlich aufziehendem Nebel extrem schwierig und gefährlich werden, ein verlässliches GPS ist daher stark empfohlen. Zudem sollte man nie vom markierten Weg abweichen, da die zahlreichen, oft metertiefen Karstspalten und Dolinen eine erhebliche Absturzgefahr bergen.
⏱️
Zeitbedarf
Selbst für eine kurze Überschreitung oder den Besuch einer der hochgelegenen Schutzhütten muss man realistisch mindestens einen langen, anstrengenden Tag einplanen. Um die Weite dieser einzigartigen Karstlandschaft wirklich zu begreifen, sind mehrtägige Hüttentouren jedoch meist die bei weitem beste Wahl.

Geographie

Koordinaten
47.66670, 14.00000

Fakten

  • Der Große Priel ist mit 2515 Metern die höchste Erhebung.
  • Das Plateau umfasst eine Fläche von insgesamt 1130 km².
  • Die Hirlatzhöhle ist über 113 Kilometer lang.
  • Es ist das größte zusammenhängende Karstgebiet Mitteleuropas.
  • Der Grundlsee am Rand des Gebirges ist der größte See der Steiermark.
  • Die Pühringerhütte liegt zentral am Toten Gebirge auf 1637 m.

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Sehenswürdigkeiten in der Stadt Totes Gebirge (3)

Rote Kögel📍 Sehenswert

Die Roten Kögel sind rot gefärbte Hügel im Toten Gebirge.

Plankermira📍 Sehenswert

Ein Gipfel im Kalksteingebirge des Toten Gebirges.

Feuertalberg📍 Sehenswert

Der Feuertalberg ist ein Berg im Toten Gebirge mit einem feuerartigen Tal.

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Häufige Fragen

Warum heißt es 'Totes Gebirge'?
Der Name stammt von der wasserarmen, kargen Karstlandschaft des Plateaus, auf der kaum Vegetation wächst.
Was ist der höchste Gipfel?
Der Große Priel ist mit 2515 Metern der höchste Punkt des Totes Gebirge.
Gibt es Trinkwasser auf dem Plateau?
Aufgrund des Karstgesteins versickert Wasser sofort; Wanderer müssen ausreichend Vorräte mitnehmen.
Sind die Wanderungen schwierig?
Es gibt einfache Wege, aber viele Touren erfordern Trittsicherheit und gute Kondition im alpinen Gelände.
Wann ist die beste Besuchszeit?
Die beste Zeit für Wanderungen ist von Juni bis September, wenn die Wege schneefrei sind.
Totes Gebirge: Wo liegt es?
Totes Gebirge liegt in Oberösterreich, Österreich.
Totes Gebirge: Was kann man sehen?
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen Rote Kögel, Plankermira, Feuertalberg.
Totes Gebirge: Wann ist die beste Reisezeit?
Am angenehmsten reist du im Zeitraum Jun, Aug.
Totes Gebirge: Warum einen Besuch wert?
Das Tote Gebirge ist ein ausgedehntes Karstplateau in den Nördlichen Kalkalpen und erstreckt sich über Teile der Steiermark und Oberösterreichs.
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