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Nationalpark Parima-Tapirapecó

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Nationalpark Parima-Tapirapecó (Venezuela)

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Der Nationalpark Parima-Tapirapecó ist mit einer Fläche von etwa 3,8 Millionen Hektar der größte Nationalpark Venezuelas und einer der größten weltweit. Er wurde 1991 gegründet und liegt im Bundesstaat Amazonas an der Grenze zu Brasilien. Der Park schützt das Quellgebiet des Orinoco-Flusses und umfasst einen Großteil der Sierra Parima sowie Teile des Guyana-Schildes. Dieses abgelegene Gebiet ist fast vollständig von unberührtem tropischem Regenwald und Tepuis bedeckt und beherbergt eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Kulturell ist der Park von immenser Bedeutung, da er die Heimat des Yanomami-Volkes ist, deren traditionelle Lebensweise und Territorium durch den Nationalparkstatus geschützt werden sollen. Aufgrund seiner extremen Abgeschiedenheit und des Fehlens von Straßen ist der Park weitgehend unerschlossen und nur aus der Luft oder über Flüsse zugänglich. Die geologischen Formationen gehören zu den ältesten der Erde und bilden eine einzigartige Landschaft aus Bergen, Plateaus und dichten Dschungelgebieten, die für die globale Klimaregulierung wichtig sind.

Beste Reisezeit & Klima

Am angenehmsten reist du im Zeitraum Feb, Sep, Okt.

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Ø °C252525242323232324242424
Regen mm111101143241315266209170122115121126

📋 Praktische Infos

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Anfahrt & Zugang
Dieser extrem abgelegene Park im Bundesstaat Amazonas ist meist nur mit dem Flugzeug oder über mehrtägige Expeditionen per Boot erreichbar. Da es keine regulären Verkehrsverbindungen gibt, muss die Anreise oft über spezialisierte Anbieter oder mit Unterstützung lokaler Gemeinschaften organisiert werden.
📅
Beste Jahreszeit
Die beste Reisezeit ist während der weniger regenreichen Monate, obwohl im Regenwald das ganze Jahr über mit Niederschlägen zu rechnen ist. In der starken Regenzeit können Flusspegel stark ansteigen, was die Navigation auf den Wasserwegen gefährlich macht, aber den Zugang zu tieferen Dschungelgebieten ermöglicht.
⛰️
Gelände & Wege
Das Gelände umfasst unberührten Dschungel und Gebirgszüge im Grenzgebiet zu Brasilien, die oft völlig weglos und sehr schwer passierbar sind. Das Terrain ist geprägt von dichter Vegetation, zahlreichen Wasserläufen und einem feucht-heißen Klima, das körperliche Höchstleistungen abverlangt.
🎒
Ausrüstung
Eine professionelle Expeditionsausrüstung, einschließlich Moskitonetzen, Wasseraufbereitungssystemen und robuster Tropenkleidung, ist für einen Aufenthalt zwingend erforderlich. Ein Satellitentelefon für Notfälle und eine umfassende Erste-Hilfe-Ausrüstung sollten aufgrund der totalen Isolation immer mitgeführt werden.
🅿️
Parken
In diesem Gebiet gibt es keine Parkplätze im herkömmlichen Sinne; 'geparkt' wird hier an kleinen Landepisten im Dschungel oder an Flussufern bei indigenen Siedlungen. Die Logistik muss im Voraus geplant werden, da es keine bewachten Abstellmöglichkeiten für private Fahrzeuge im Umkreis von hunderten Kilometern gibt.
⚠️
Sicherheit
Die größte Gefahr besteht in der extremen Isolation sowie in tropischen Krankheiten und Begegnungen mit Wildtieren im dichten Regenwald. Ein erfahrener lokaler Guide ist absolut lebensnotwendig, um sicher durch das Gelände zu navigieren und die Gefahren des Dschungels richtig einschätzen zu können.
⏱️
Zeitbedarf
Ein Besuch dieses Parks ist kein Tagesausflug; expeditionen dauern üblicherweise zwischen 10 und 20 Tagen, inklusive der komplizierten An- und Abreise. Die enorme Größe und Schwerfälligkeit des Vorankommens im unerschlossenen Dschungel erfordern viel Zeit und eine gründliche logistische Vorbereitung.

Geographie

Koordinaten
2.50000, -64.50000

Fakten

  • Mit 38.290 km² ist er flächenmäßig der fünftgrößte Nationalpark der Welt.
  • Der Park wurde am 1. August 1991 offiziell unter dem Dekret Nr. 1.636 gegründet.
  • Hier befindet sich die Quelle des Orinoco, die 1951 von einer französisch-venezolanischen Expedition entdeckt wurde.
  • Die Region beheimatet ca. 15.000 Yanomami-Indigene in traditionellen Gemeinschaften.
  • Die Höhenlagen im Park variieren zwischen 150 und 2.100 Metern über dem Meeresspiegel.
  • Im Park entspringen bedeutende Nebenflüsse wie der Ocamo, der Mavaca und der Siapa.

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Häufige Fragen

Was ist das Besondere an diesem Park?
Es ist einer der abgelegensten und größten Nationalparks, der eine enorme ökologische Vielfalt schützt.
Ist dieser Park touristisch erschlossen?
Nein, er ist sehr schwer zugänglich und nur für wissenschaftliche oder sehr spezialisierte Expeditionen gedacht.
Welche Schutzmaßnahmen gelten hier?
Der Zugang ist streng reglementiert, um die indigene Kultur und das fragile Ökosystem zu bewahren.
Gibt es dort Infrastruktur?
Es gibt nahezu keine touristische Infrastruktur; man muss völlig autark reisen.
Warum ist der Park so wichtig?
Er schützt den Ursprung wichtiger Flüsse und ist das Zuhause indigener Völker.
Nationalpark Parima-Tapirapecó: Wo liegt es?
Nationalpark Parima-Tapirapecó liegt in Venezuela.
Nationalpark Parima-Tapirapecó: Wann ist die beste Reisezeit?
Am angenehmsten reist du im Zeitraum Feb, Sep, Okt.
Nationalpark Parima-Tapirapecó: Warum einen Besuch wert?
Der Nationalpark Parima-Tapirapecó ist mit einer Fläche von etwa 3,8 Millionen Hektar der größte Nationalpark Venezuelas und einer der größten weltweit.
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