Plizio Visual Lab

Klosterruine Katarínka

Plizio RedaktionDatenquellen
ruins
—°6
Klosterruine Katarínka (Slowakei)

Wetter…

Die Ruinen des Klosters Katarínka liegen versteckt in den Wäldern des Kleinkarpaten-Gebirges und gehören zu den stimmungsvollsten sakralen Stätten der Slowakei. Das Franziskanerkloster wurde 1618 an der Stelle gegründet, an der der Legende nach die heilige Katharina von Alexandrien dem jungen Grafen Johann Apponyi erschienen war. Die Anlage entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Wallfahrtsort und einem Zentrum der Spiritualität, bis sie 1786 im Zuge der Kirchenreformen von Kaiser Joseph II. aufgelöst wurde. Danach wurden die Gebäude verlassen und dem Verfall preisgegeben, was zur Entstehung der heutigen reizvollen Ruinen führte. Seit 1994 widmet sich ein Freiwilligenprojekt der Erhaltung und teilweisen Rekonstruktion der Anlage. Dank dieser Bemühungen wurde der markante Kirchturm gesichert und als Aussichtspunkt zugänglich gemacht, wobei moderne Konservierungsmethoden mit traditionellen Handwerkstechniken kombiniert werden.

Beste Reisezeit & Klima

Am angenehmsten reist du im Zeitraum Jun–Aug.

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Ø °C-204101520222116105-1
Regen mm433839356463676261484443

📋 Praktische Infos

🚪
Besichtigung
Die stimmungsvollen Ruinen des Franziskanerklosters können jederzeit frei von außen und teilweise auch von innen erkundet werden. Die Anlage ist vollständig in die waldreiche natürliche Umgebung integriert.
🕒
Übliche Zeiten
Da es sich um eine historische Freiluftstätte im Wald handelt, gibt es in der Regel keine offiziellen Öffnungs- oder Schließzeiten. Ein Besuch bei Tageslicht wird jedoch aus Sicherheitsgründen dringend empfohlen.
📷
Fotografieren
Die verfallenen, von dichtem Grün umrahmten Steinmauern bieten hervorragende Fotomotive, besonders während der goldenen Stunde. Für Drohnen könnte wegen des angrenzenden Naturschutzgebietes eine Sondergenehmigung nötig sein.
⏱️
Zeitbedarf
Ein typischer Besuch, um die verbliebenen Strukturen zu erkunden und die Infotafeln zu lesen, dauert etwa ein bis zwei Stunden. Sie sollten auch die zusätzliche Zeit für die kurze Wanderung zu den Ruinen einplanen.
Gut kombinierbar
Dieser historische Ausflug lässt sich gut mit weiteren Wanderwegen in den Kleinen Karpaten oder einem Abstecher zum Schloss Smolenice verbinden. Die weitere Region ist auch für ihre reizvollen Weinbauorte bekannt.
🧭
Anfahrt & Zugang
Die Anlage ist ausschließlich zu Fuß über markierte Wanderwege erreichbar, die meist an nahegelegenen Parkplätzen beginnen. Der Waldweg ist im Allgemeinen gut gepflegt, kann aber nach Regenfällen schlammig sein.
💡
Insider-Tipp
Tragen Sie festes, bequemes Schuhwerk und bringen Sie eigenes Trinkwasser mit, da es direkt an den Ruinen keine Geschäfte oder sanitäre Anlagen gibt. In den wärmeren Sommermonaten ist Insektenschutzmittel sehr empfehlenswert.

Geographie

Koordinaten
48.53580, 17.50950

Fakten

  • Gründung des Franziskanerklosters im Jahr 1618
  • Auflösung der Ordensgemeinschaft durch Dekret im Jahr 1786
  • Kirche wurde zu Ehren der heiligen Katharina geweiht
  • Beginn des Erhaltungsprojekts durch Freiwillige im Jahr 1994
  • Turmhöhe der Klosterkirche beträgt etwa 30 Meter
  • Fund von Resten einer älteren gotischen Kapelle auf dem Areal

Entdecke die Umgebung

Sehenswerte Orte in der Nähe

Routenplaner — Auto & Wohnmobil

Von wo startest du? Wir bauen die Route hierher, mit Stopps und Länder-Hinweisen unterwegs.

Fahrzeug
Nur Stopps mit (optional):

© OpenStreetMap contributors · OpenRouteService

Sehenswürdigkeiten in der Stadt Klosterruine Katarínka (6)

Františkánsky kláštor⛪ Sakralbau

Die Überreste eines ehemaligen Franziskanerklosters in der Westslowakei.

Kaštieľ Trstín🏺 Historisch

Ein historisches Herrenhaus in der Ortschaft Trstín nahe der Klosterruine Katarínka.

Kaštieľ Alfonz🏺 Historisch

Ein klassizistisches Herrenhaus in der Region Trnava, das als lokales Denkmal gilt.

Kostol Sedembolestnej Panny Márie⛪ Sakralbau

Eine katholische Kirche in der Umgebung von Katarínka, die der Schmerzensmutter Maria geweiht ist.

Kostol sv. Petra a Pavla⛪ Sakralbau

Eine christliche Kirche in der Nähe der historischen Stätte von Katarínka.

Pamätný dom Juraja Fándlyho📍 Sehenswert

Das Gedenkhaus des slowakischen Schriftstellers Juraj Fándly in der Ortschaft Naháč.

Sehenswürdigkeiten im Umkreis

Häufige Fragen

Was ist Katarínka?
Die Ruine eines Franziskanerklosters und einer Kirche aus dem Jahr 1618.
Wie erreicht man die Ruine?
Zu Fuß von Dechtice oder Naháč aus, über markierte Wege durch den Wald (ca. 40 Min).
Kann man den Turm besteigen?
Ja, während der Sommersaison ist der renovierte Turm als Aussichtspunkt zugänglich.
Wer kümmert sich um die Erhaltung?
Ein Freiwilligenprojekt rettet die Ruine seit 1994 mit traditionellen Techniken.
Gibt es dort Veranstaltungen?
Ja, besonders beliebt ist der Tag der offenen Tür am 5. Juli oder religiöse Messen.
Klosterruine Katarínka: Wo liegt es?
Klosterruine Katarínka liegt in Slowakei.
Klosterruine Katarínka: Was kann man sehen?
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen Františkánsky kláštor, Kaštieľ Trstín, Kaštieľ Alfonz.
Klosterruine Katarínka: Wann ist die beste Reisezeit?
Am angenehmsten reist du im Zeitraum Jun, Aug.
Klosterruine Katarínka: Warum einen Besuch wert?
Die Ruinen des Klosters Katarínka liegen versteckt in den Wäldern des Kleinkarpaten-Gebirges und gehören zu den stimmungsvollsten sakralen Stätten der Slowakei.
Auf der Karte ansehen → Die Top 50 Sehenswürdigkeiten → OpenStreetMap →
Europa
Auf Entdeckungsreise mit Plizio Entdecke weitere Orte in Europa
Mehr Orte in Slowakei →

Städte in der Nähe

Geschichte & Sehenswürdigkeiten