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Erdölfelder bei Kikinda

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Industriegebiet
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Erdölfelder bei Kikinda (Serbien)

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Die Ölfelder von Kikinda im Norden der Region Banat bilden das Zentrum der terrestrischen Kohlenwasserstoffförderung in Serbien. Die systematische Erkundung und Förderung begann in den 1950er Jahren, nachdem Geologen bedeutende Vorkommen von Erdöl und Erdgas im Pannonischen Becken nachweisen konnten. Die Stadt Kikinda entwickelte sich daraufhin zum administrativen Zentrum für die Betriebe der NIS (Naftna Industrija Srbije), wobei die Felder in der Umgebung zu den ergiebigsten des Landes zählen. Obwohl die Fördermengen im globalen Vergleich gering sind, leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Deckung des nationalen Energiebedarfs und zur Stabilisierung der lokalen Wirtschaft. Die Landschaft ist geprägt von zahlreichen Pumpen, sogenannten "Pferdeköpfen", die inmitten fruchtbarer Ackerflächen das Rohöl aus Tiefen von bis zu 2.000 Metern fördern. In den letzten Jahren wurden moderne Methoden wie die hydraulische Stimulation eingesetzt, um die Lebensdauer der Felder zu verlängern und die Restvorkommen effizienter zu nutzen. Neben Öl wird in der Region auch hochwertiges Erdgas gewonnen, das teilweise direkt vor Ort verarbeitet oder in das nationale Verteilernetz eingespeist wird.

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📋 Praktische Infos

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Was ist das?
Die Ölfelder von Kikinda sind ein bedeutender Teil der serbischen Energieversorgung, in denen Erdöl und Erdgas gefördert werden. Sie tragen wesentlich zur regionalen Wirtschaft bei und versorgen das Land mit wichtigen Rohstoffen für die Industrie.
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Besichtigung
Die Förderanlagen sind abgesperrte Industriegebiete und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Von den umliegenden Landstraßen kann man jedoch einige Bohrtürme und Pumpstationen aus sicherer Entfernung sehen.
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Aussichtspunkt
Ein guter Aussichtspunkt ist die Landstraße zwischen Kikinda und Mokrin, von der aus mehrere Bohrfelder sichtbar sind. Auch die Erhöhungen entlang des Kanals DTD bieten gelegentlich Blicke auf die Förderanlagen.
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Lokale Produkte
Direkte Produkte der Ölfelder sind Rohöl und Erdgas, die in der Region nicht direkt verkauft werden. In Kikinda selbst gibt es lokale landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Sonnenblumenöl und Getreide, die die Wirtschaft der Region prägen.
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Aktive Saison
Die Förderung läuft kontinuierlich das ganze Jahr über, ohne saisonale Unterbrechung. In den Wintermonaten kann es aufgrund von Witterungseinflüssen zu geringfügigen Produktionsschwankungen kommen.
In der Nähe
Ein Besuch der Ölfelder kann mit einem Abstecher in die Stadt Kikinda verbunden werden, die für ihre Kunstgalerien und das historische Zentrum bekannt ist. Auch der Nationalpark Đerdap an der Donau ist eine lohnende Ergänzung für Naturliebhaber.

Geographie

Koordinaten
45.82710, 20.46330

Fakten

  • Die systematische Ölförderung in der Region Kikinda begann im Jahr 1952.
  • Die Felder gehören zum Pannonischen Becken, einer ölreichen Region.
  • Rohöl wird aus Tiefen zwischen 800 und 2.000 Metern gefördert.
  • NIS (Naftna Industrija Srbije) ist der Hauptbetreiber der Anlagen.
  • Neben Erdöl ist die Region Kikinda auch ein wichtiger Erdgaslieferant.
  • Die Ölfelder tragen ca. 30 % zur gesamten serbischen Eigenproduktion bei.

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Sehenswürdigkeiten in der Stadt Erdölfelder bei Kikinda (4)

Spomenik XIII Vojvodjanskoj brigadi

Denkmal in Kikinda, das der 13. Vojvodina-Brigade gewidmet ist.

National Theatre Kikinda

Theater in Kikinda mit Aufführungen von Schauspielen und anderen Bühnenwerken.

Spomenik palim bortsima 1941 - 1945

Denkmal in Kikinda für die gefallenen Kämpfer der Jahre 1941-1945.

Galerija Terra

Galerie in Kikinda, die zeitgenössische Kunst ausstellt.

Sehenswürdigkeiten im Umkreis

Häufige Fragen

Wird in der Region Kikinda Erdöl gefördert?
Ja, Kikinda ist eines der wichtigsten Gebiete für die Öl- und Gasförderung in Serbien.
Wer betreibt die Ölfelder?
Die staatlich kontrollierte NIS (Naftna Industrija Srbije).
Sind die Förderanlagen für Touristen sichtbar?
Man kann oft die typischen 'Pferdekopf-Pumpen' in der Landschaft sehen.
Was wird außer Öl noch gefördert?
In der Region gibt es auch bedeutende Erdgasvorkommen.
Beeinflusst die Förderung die Landwirtschaft?
Förderanlagen stehen oft mitten auf Feldern, beide Branchen koexistieren dort.
Erdölfelder bei Kikinda: Wo liegt es?
Erdölfelder bei Kikinda liegt in Serbien.
Erdölfelder bei Kikinda: Was kann man sehen?
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen Spomenik XIII Vojvodjanskoj brigadi, National Theatre Kikinda, Spomenik palim bortsima 1941 - 1945.
Erdölfelder bei Kikinda: Wann ist die beste Reisezeit?
Am angenehmsten reist du im Zeitraum Jun, Aug, Sep.
Erdölfelder bei Kikinda: Warum einen Besuch wert?
Die Ölfelder von Kikinda im Norden der Region Banat bilden das Zentrum der terrestrischen Kohlenwasserstoffförderung in Serbien.
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