For soldiers of WWII
Denkmal für die gefallenen Soldaten des Zweiten Weltkriegs, mit Ewiger Flamme.
Plizio Visual Lab
Gorodez wurde 1152 von Juri Dolgoruki gegründet und ist damit älter als Moskau. Die Stadt liegt am linken Ufer der Wolga und ist ein wahres Zentrum des russischen Kunsthandwerks. Berühmt ist vor allem die 'Gorodez-Malerei', ein farbenfroher Stil, der Alltagsszenen, Blumen und Fabelwesen auf Holz darstellt. Ein Highlight ist die 'Stadt der Meister', ein Komplex aus wunderschönen Holzhäusern, in dem Besucher Handwerkern bei der Arbeit zuschauen und selbst aktiv werden können. Neben der Malerei ist Gorodez für seine geschnitzten Lebkuchenbretter und die daraus resultierenden köstlichen Gorodez-Lebkuchen bekannt, die einst mit den Tula-Lebkuchen konkurrierten. Die Stadt hat auch eine tiefe Verbindung zur russischen Teekultur; das Samowar-Museum beherbergt eine der größten Sammlungen des Landes. Die Architektur der Altstadt mit ihren kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen (Platband) ist ein Paradies für Fotografen. Kulinarisch sollte man unbedingt den lokalen Lebkuchen und Tee aus dem Samowar probieren. Gorodez liegt etwa 60 km von Nischni Nowgorod entfernt und ist leicht mit dem Bus oder im Sommer mit dem Tragflächenboot erreichbar. Die beste Reisezeit ist der Sommer, wenn die Handwerksmärkte stattfinden, oder die Weihnachtszeit, wenn die verschneite Holzarchitektur eine magische Atmosphäre schafft.
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Denkmal für die gefallenen Soldaten des Zweiten Weltkriegs, mit Ewiger Flamme.
