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Barima-Waini Mangrovenwälder

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Wald
—°
Barima-Waini Mangrovenwälder (Guyana)

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Die Mangrovenwälder von Barima-Waini erstrecken sich entlang der nordwestlichen Atlantikküste Guyanas und bilden eine lebenswichtige Barriere zwischen dem Meer und dem Festland. Dieses Ökosystem besteht hauptsächlich aus Roten, Schwarzen und Weißen Mangroven, die an die salzhaltigen Bedingungen der Gezeitenzone angepasst sind. Sie fungieren als natürliche Küstenschutzanlage, die Erosion verhindert und die Wucht von Sturmfluten abmildert. Darüber hinaus sind die Mangroven eine Kinderstube für zahlreiche Fischarten, Garnelen und Krabben, was sie zur Grundlage der lokalen Fischereiwirtschaft macht. Historisch wurde die Rinde der Mangroven für die Gerberei genutzt, heute steht jedoch ihr Schutz im Vordergrund nationaler Umweltprogramme. Die Region beherbergt auch eine reiche Vogelwelt, darunter die Scharlachsichel, die hier ihre Nistplätze findet. Die Versalzung des Bodens und der steigende Meeresspiegel stellen jedoch wachsende Herausforderungen für den Erhalt dieser Wälder dar. Lokale Initiativen zur Wiederaufforstung und Sensibilisierung der Bevölkerung tragen dazu bei, dieses einzigartige Erbe für künftige Generationen zu bewahren.

Beste Reisezeit & Klima

Am angenehmsten reist du im Zeitraum Feb–Apr.

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Ø °C262626272726262727272726
Regen mm1429469104245263245174103113179219

📋 Praktische Infos

🧭
Anfahrt & Zugang
Diese ausgedehnten Mangrovenwälder an der nordwestlichen Küste Guyanas sind aufgrund ihrer extremen Abgeschiedenheit meist nur über das Wasser zugänglich. Eine Anreise erfolgt typischerweise mit gecharterten Booten von den nächstgelegenen Küstensiedlungen aus.
📅
Beste Jahreszeit
Ein Besuch ist in der Regel während der trockeneren Monate von Februar bis April sowie im Spätsommer am ehesten zu empfehlen. In der starken Regenzeit können die Wasserstände unvorhersehbar ansteigen, was Bootsfahrten und die Tierbeobachtung deutlich erschwert.
⛰️
Gelände & Wege
Das Terrain besteht fast ausschließlich aus dichtem Wurzelwerk, Schlamm und einem verworrenen Netz von Wasserwegen. Es gibt in diesem empfindlichen Ökosystem keine Fußwege; die Erkundung findet nahezu komplett vom Boot aus auf den schmalen natürlichen Kanälen statt.
🎒
Ausrüstung
Da die Region feucht und morastig ist, sind wasserfeste Kleidung und Gummistiefel ratsam, falls man das Boot doch kurz verlassen muss. Zu den absolut notwendigen Dingen gehören ein starkes Insektenspray, Sonnenschutz, ausreichend Trinkwasser und eventuell ein Fernglas.
🅿️
Parken
Für Fahrzeuge gibt es in diesem unerschlossenen Küstengebiet logischerweise keine Parkmöglichkeiten. Autos müssen meist in den weit entfernten Ausgangsstädten sicher abgestellt werden, bevor man die Reise mit dem Boot tief in die Mangrovenwälder fortsetzt.
⚠️
Sicherheit
Die Navigation in den labyrinthartigen Kanälen der Mangroven kann extrem tückisch sein, weshalb ein erfahrener lokaler Bootsführer unerlässlich ist. Zudem sollte man stets auf die Gezeiten achten und sich vor den zahlreichen, teils stechenden Insekten gut schützen.
⏱️
Zeitbedarf
Aufgrund der abgelegenen Lage und der langen Anreise per Boot nimmt eine Exkursion in dieses Gebiet oft einen ganzen Tag in Anspruch. Tiefere Erkundungen des Mangroven-Ökosystems erfordern manchmal sogar mehrtägige, professionell organisierte Expeditionen.

Geographie

Koordinaten
8.00000, -59.50000

Fakten

  • In Guyana gibt es drei Hauptarten von Mangroven: Rhizophora, Avicennia und Laguncularia.
  • Die Region Barima-Waini (Region 1) hat die größte Mangrovenabdeckung des Landes.
  • Mangroven speichern bis zu viermal mehr Kohlenstoff als tropische Regenwälder.
  • Der 'Shell Beach' in dieser Region ist ein wichtiges Nistgebiet für Meeresschildkröten.
  • Etwa 80% des weltweiten Fischfangs hängen direkt oder indirekt von Mangroven ab.
  • Das nationale Mangroven-Management-Projekt wurde im Jahr 2010 gestartet.

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Häufige Fragen

Warum sind diese Mangrovenwälder wichtig?
Sie schützen die Küste vor Erosion und sind Brutstätten für viele Fischarten.
Kann man die Mangroven besuchen?
Ja, am besten mit dem Boot bei Flut, um tief in die Kanäle einzudringen.
Welche Tiere leben in den Mangroven?
Krabben, Wasservögel und manchmal Seekühe in den Mündungsgebieten.
Was ist Shell Beach?
Ein naher Strand, an dem seltene Meeresschildkröten ihre Eier ablegen.
Ist das Gebiet sumpfig?
Ja, der Boden ist sehr weich und schlammig; festes Waten ist schwierig.
Barima-Waini Mangrovenwälder: Wo liegt es?
Barima-Waini Mangrovenwälder liegt in Guyana.
Barima-Waini Mangrovenwälder: Wann ist die beste Reisezeit?
Am angenehmsten reist du im Zeitraum Feb, Apr.
Barima-Waini Mangrovenwälder: Warum einen Besuch wert?
Die Mangrovenwälder von Barima-Waini erstrecken sich entlang der nordwestlichen Atlantikküste Guyanas und bilden eine lebenswichtige Barriere zwischen dem Meer und dem Festland.
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