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Mebar Tsho (Brennender See)

Plizio RedaktionDatenquellen
Sehenswürdigkeit
—°2
Mebar Tsho (Brennender See) (Bhutan)

Wetter…

Mebar Tsho, weithin bekannt als der Brennende See, ist ein heiliges Wasserbecken im Tang-Tal von Bumthang und gilt als einer der bedeutendsten Pilgerorte Bhutans. Das tiefe Becken im Fluss Tang Chhu ist eng mit dem Leben von Terton Pema Lingpa verbunden, der hier im Jahr 1475 bedeutende religiöse Schätze, sogenannte Terma, entdeckte. Der Überlieferung nach tauchte Pema Lingpa mit einer brennenden Butterlampe in den See und kehrte mit den Schätzen sowie der noch immer brennenden Lampe unversehrt zurück. Heute ziehen die bunten Gebetsfahnen und die ruhige Atmosphäre zahlreiche Gläubige an, die am Ufer kleine Butterlampen als Opfergabe entzünden. Die spirituelle Kraft des Ortes wird durch die Legenden über Guru Rinpoche verstärkt, der die Schätze Jahrhunderte zuvor verborgen haben soll. Geografisch zeichnet sich die Stelle durch steile Felswände und die dunkle Farbe des Wassers aus, was dem Ort seine mystische Aura verleiht. Trotz der Bezeichnung als See handelt es sich hydrographisch um eine tiefe Stelle im Flusslauf, die aufgrund gefährlicher Strömungen mit großer Vorsicht besucht werden muss.

Beste Reisezeit & Klima

Am angenehmsten reist du im Zeitraum Sep–Nov.

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Ø °C4581114171817161285
Regen mm51327951371822441851246463

📋 Praktische Infos

🚪
Besichtigung
Besucher können die tiefe, schnell fließende Schlucht von den Ufern aus betrachten, da der Ort als zutiefst heilig gilt. Schwimmen oder Baden ist strengstens verboten, um die spirituelle Reinheit zu bewahren.
🕒
Übliche Zeiten
Die Stätte ist im Allgemeinen das ganze Jahr über bei Tageslicht zugänglich. Ein Besuch empfiehlt sich besonders am Morgen, wenn das Licht die bunten Gebetsfahnen über der Schlucht wunderschön zur Geltung bringt.
📷
Fotografieren
Die über dem reißenden Fluss hängenden, leuchtenden Gebetsfahnen bieten fantastische und sehr stimmungsvolle Fotomotive. Fotografieren Sie stets respektvoll, besonders wenn einheimische Pilger Rituale durchführen.
⏱️
Zeitbedarf
Die meisten Besucher verbringen etwa dreißig Minuten bis eine Stunde damit, das strömende Wasser zu beobachten und die friedliche Atmosphäre aufzunehmen. Es ist eher ein Ort der stillen Reflexion.
Gut kombinierbar
Ein Besuch lässt sich hervorragend mit einem Ausflug zum nahegelegenen Tamshing Lhakhang oder anderen religiösen Stätten im Choekhor-Tal verbinden. Die ländliche Umgebung lädt zudem zu Spaziergängen ein.
🧭
Anfahrt & Zugang
Die Schlucht ist typischerweise über einen kurzen, leicht unebenen Fußweg von der Hauptstraße erreichbar, wo Fahrzeuge parken können. Gutes Schuhwerk wird dringend empfohlen, da die Felsen sehr rutschig sein können.
💡
Insider-Tipp
Bewahren Sie in der Nähe des Wassers eine respektvolle Stille und stören Sie die zahlreichen Butterlampen oder Opfergaben nicht. Seien Sie auf dem unebenen Gelände besonders vorsichtig, da es keine Geländer gibt.

Geographie

Koordinaten
27.55110, 90.78160

Fakten

  • Die Entdeckung der Schätze durch Pema Lingpa fand im Jahr 1475 statt.
  • Mebar Tsho liegt im Tang-Tal in der zentralen Region Bumthang.
  • Der Ort ist kein echter See, sondern ein tiefes Becken im Fluss Tang Chhu.
  • Pema Lingpa gilt als eine der fünf bedeutendsten 'Schatzfinder-Könige' Bhutans.
  • Der Name 'Brennender See' bezieht sich auf die Legende der brennenden Butterlampe.
  • Die gefährlichen Strömungen des Beckens haben in der Vergangenheit zu tödlichen Unfällen geführt.

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Sehenswürdigkeiten in der Stadt Mebar Tsho (Brennender See) (2)

Pedseling Gompa📍 Sehenswert

Ein imposantes buddhistisches Kloster auf einem hohen Bergrücken, das einen Panoramablick über die Bumthang-Täler nahe Mebar Tsho zeigt.

Gongkhar Goenpa📍 Sehenswert

Eine friedliche buddhistische Klosteranlage nahe dem heiligen Mebar Tsho, die lokalen spirituell Praktizierenden in ruhiger Umgebung dient.

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Häufige Fragen

Ist es ein richtiger See?
Es ist eher ein tiefer Pool im Fluss Tang Chhu, kein großer Bergsee.
Warum heißt er 'Brennender See'?
Pema Lingpa soll mit einer brennenden Butterlampe hineingetaucht und brennend wieder herausgekommen sein.
Ist der Ort gefährlich?
Die Felsen können sehr rutschig sein; Besucher sollten vorsichtig sein.
Was opfern die Leute dort?
Man opfert oft kleine Butterlampen oder bunte Gebetsfahnen.
Gibt es dort Parkplätze?
Es gibt einen kleinen Parkplatz an der Straße, von dem ein kurzer Pfad zum See führt.
Mebar Tsho (Brennender See): Wo liegt es?
Mebar Tsho (Brennender See) liegt in Bhutan.
Mebar Tsho (Brennender See): Was kann man sehen?
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen Pedseling Gompa, Gongkhar Goenpa.
Mebar Tsho (Brennender See): Wann ist die beste Reisezeit?
Am angenehmsten reist du im Zeitraum Sep, Nov.
Mebar Tsho (Brennender See): Warum einen Besuch wert?
Mebar Tsho, weithin bekannt als der Brennende See, ist ein heiliges Wasserbecken im Tang-Tal von Bumthang und gilt als einer der bedeutendsten Pilgerorte Bhutans.
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